Sommerton-Festival 2017

Sommerton-Festival 2017

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NOËMI WAYSFELD & BLIK

Eine betörende Sängerin, Poetin und Entdeckerin mit einer ebenso faszinierenden Verschmelzung kultureller Hintergründe. 

In Paris geboren, ist Noëmi Waysfeld von klein auf mit Klassik, Jazz und jüdischer Tradition vertraut. Sie singt, spielt Violoncello und glänzt auch auf der Theaterbühne. 

Es ist die Musik, die sie 2008 mit der Gründung ihres Quartetts Blik zum Dreh- und Angelpunkt ihres Schaffens macht. In dieser Formation beginnt sie ihre Reise in die Vergangenheit. Die Suche nach unentdeckten Facetten der traditionellen jüdischen Musik bringt sie zurück zu ihren eigenen jiddischen und russischen Wurzeln und zu deren Sprachen. Für ihr Debüt-Album “Kalyma“ hat sie 2012 „in einem atemberaubenden schöpferischen Akt“ (www.hagalil.com) russische Gefangenenlieder der Stalin-Ära adaptiert nach den “Songs of The Siberian Prisoners of Today“ von der jüdischen Russin Dina Vierny. In Verbindung mit jiddischen Chansons schafft sie ein Meisterwerk, das „Jazzattitüde mit Shtetl-Hinterhof, Orientalismen und Mediterranes mit dem Blues der sibirischen Steppen“ (Mathias Bäume) vereint.

An diesen Erfolg knüpft sie 2015 an: Für ihr Album “Alfama” hat sie legendäre Fados, den portugiesischen Blues, ins Jiddische übertragen. Für Waysfeld teilen diese beiden Musikstile dieselbe Sehnsucht, Melancholie und innere Zerrissenheit. Von der Musette, über italienische Folklore bis zu Roma-Traditionen, arabischen Klängen und immer wieder dem Jazz „wetteifern die Musiker wagemutig in diesen Liedern, die zum Tanzen und Weinen bringen“.

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