Sommerton-Festival 2017

Sommerton-Festival 2017

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USAP > Urban Solar Audio Plant

USAP > Urban Solar Audio Plant

Ein Technologie – und Klangkunst-Projekt von

Peter Eisold / Michael Dawid // Mamadigital // Prof. Michael Schäfer

(Hochschule Ruhr West (HRW) University of applied sciences)

Das technisch anspruchsvolle und innovative Outdoor Projekt verbindet die Nutzung von Solarenergie mit Land Art, Urbaner Intervention und Klangkunst.

Eine urbanes Areal wird durch eine c.a. 20-kanalige Klangkomposition, einem vielgestaltigen, sich verzahnenden „Audio-Schwarm“ weitflächig akustisch akupunktiert und spatialisiert. Die Energieversorgung und Beschallung geschieht über einen Schwarm von unabhängigen Modulen aus Solarzellen/Solarakkus und Lautsprechern, die in ihrer Einzelteiligkeit von technischem Modul und jeweils ausgegebener Klangtextur ein kollektives Klangkunstwerk ergeben, das in dieser

Form wohl einzigartig ist und im Endstadium eine Art mobile, hochtechnologische und revolutionär autarke Metakulptur in den öffentlichen Raum stellt. Zentral ist die Entwicklung und der Bau von autonomen Lautsprecher-Einheiten, dessen Energieversorgung jeweils mit Hilfe von Hochleistungs-Solarzellen geschieht. Demzufolge ist die Realisierung des Urban Solar Audio Plant als ein sommerliches Outdoor-Projekt naheliegend.

Eine komplexe, für die zu bespielenden Räume eigens konzipierte, multikanalige Klangkomposition des Musikers und Klangkünstlers Peter Eisold bildet vorerst den Kern der Installation.

Die Entwicklung der Übertragungssoftware, die c.a. 20 separate, in ihrer

räumlichen Beziehung zueinander komponierte Klangtexturen oder Dateien von einem Sender parallel an die jeweiligen Empfängermodule überträgt, ist ein weiteres wichtiges Element des Gesamtprojekts.

Die kabellose Übertragung der Klangereignisse geschieht über ein

komplexes W-Lan System, das eigens für das USAP entwickelt wird.

Die Entwicklung der Übertragungssoftware, die c.a. 20 separate, in ihrer räumlichen Beziehung zueinander komponierte Klangtexturen oder Dateien von einem Sender parallel an die jeweiligen Empfängermodule überträgt, ist ein weiteres wichtiges Element des Gesamtprojekts.

Als Schnittstelle für eine „Bürgerbeteiligung“ wird – in Ausbaustufe 2 – ein Upload-Portal im Internet eingerichtet, das es Interessierten ermöglicht, eigene Klänge, Aufnahmen, Statements oder Fragmente in das USAP System einzuspeisen, die wiederum in die USAP

(„Schwarm“-) Kompositionen in einem konstanten kompositorischen workflow integriert werden. Der Gesamterlebnis der USAP Installation wird bestimmt durch eine klangliche Poetisierung von bis dahin komplett aussermusikalischen öffentlichen, urbanen (auch ruralen) Räumen , von einer audiophonen Kontemplation, von sich, bei der Bewegung durch das grossflächige USAP-Areal, ständig verlagernden Klangschichten und Überlagerungen und einer, für den zufälligen Passanten oder den USAP-Flaneur u.U. neuartigen audiophonen Entrückung. Die beabsichtigte wahrnehmungsästhetische Verschiebung des akustisch aufgeladenen „neuen“ Ortes geht einher mit einer Art „akustischen Akupunktur“ der vorgefundenen Architektur und deren Erweiterung durch die ebenfalls quasi-architektonischen Elemente der „Audio-Pflanze“.

Hier ein Beispiel auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=4BPjsG_qmPE und ein Link auf die Website: http://www.u-s-a-p.org/

Das Projekt wird durch die RWE Stiftung gefördert, hier ein Link auf die Homepage: www.rwestiftung.com

Die Berichte über USAP im Blog der RWE Stiftung finden Sie unter den folgenden Links:

http://rwe.com/blogs/rwestiftung/?p=4249

http://rwe.com/blogs/rwestiftung/?p=4607

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