Sommerton-Festival 2018

Sommerton-Festival 2018

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News

Touristische Angebote zum Festival

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Der Kulturraum Niederrhein bietet zum Sommerton-Festival rund um das Eröffnungswochenende der Muziekbiennale verschiedene reizvolle touristische Angebote.

 

TOUREN:

Samstag 01.09. | 11.00 Uhr | Fahrradtour zur Bislicher Insel

Nach dem Eröffnungskonzert am Freitag können Sie den ersten Festivalabend ganz entspannt im Vier-Sterne-Hotel Welcome Wesel ausklingen lassen. Bis zum nächsten Konzerthöhepunkt am Folgetag bleibt genügend Zeit für eine Erkundung der Rheinauen in der scheinbar grenzenlosen niederrheinischen Wasserlandschaft. Die insgesamt rund 25 km lange Fahrradtour führt über Rheinpromenade und Rheinbrücke zur Bislicher Insel, eine der größten naturnahen Auenlandschaften am Unteren Niederrhein und ein überregional bedeutsames Vogelschutzgebiet. Die Ausstellung im NaturForum sowie ein begleiteter Rundgang vermitteln Ihnen besondere regionsspezifische Natur-Blicke.
Start- und Rückkehrort: Hotel Welcome Wesel
Dauer der Tour: Ca. 4 Stunden, inklusive Mittagspause

Sonntag 02.09. | 11.00 Uhr | Weseler Geschichte/n | Historischer Stadtrundgang

Vor Konzertbeginn „Wesel erleben“: Eine themenbezogene Führung durch Wesel zeigt Ihnen die besonderen Seiten der Hansestadt, deren Architektur maßgeblich in ihrer Zeit als preußische Garnisonsstadt geprägt worden ist. Beeindruckende Bauwerke wie das Haupttorgebäude der Zitadelle, das Berliner Tor oder Orte wie Büderich entstammen den Plänen preußischer Baumeister. Die Führung kann individuell auf die Interessen der Teilnehmer abgestimmt werden.
Start- und Rückkehrort: Hotel Welcome Wesel
Dauer der Führung: 90 min

 

Arrangements


Arrangement 1
• Konzerte am Fr und Sa
• 1 x Übernachtung im Vier-Sterne-Hotel Welcome
• Geführte Fahrradtour zur Bislicher Insel
€ 138,- p. P im DZ
(Speisen und Getränke exkl., Leihfahrrad: € 9,-)

Arrangement 2
• Konzert am Sa
• 1 x Übernachtung im Vier-Sterne-Hotel Welcome
• Geführter Stadtrundgang
€ 99,- p.P. im DZ

Arrangement 3
• Konzerte am Sa und So
•1 x Übernachtung im Vier-Sterne-Hotel Welcome und geführter Stadtrundgang
€ 119,- p.P. im DZ

 

Infos


Welcome Hotel Wesel Rheinpromenade 10
D-46487 Wesel
www.welcome-hotels.com
www.stadt-wesel.de

 

Buchung


Kulturraum Niederrhein e.V.
Tel. +49 (0)2152 / 809 88 02
Fax +49 (0)2152 / 809 89 64
info@kulturraum-niederrhein.de

Interview mit Leszek Mozdzer

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Wilfried Schaus-Sahm (Künstlerischer Leiter des Sommerton-Festivals) zum Thema „Verboten“ der Muziekbiennale 2018 – Interview mit Leszek Mozdzer

 

Ein Fenster zur Freiheit

Es kann gefährlich sein, zu musizieren. Der Lautenvirtuose Rolf Lislevand wird das diesjährige Festival mit einem Recital und Kompositionen u.a. von Robert de Visée in der Schlosskirche Diersfordt beenden. Im klugen Begleittext seiner CD „Mascerade“ führt sich Lislevand vor Augen, dass Visée wohl schon deshalb all seine kompositorische Kunst für den Sonnenkönig aufbrachte, weil er den Kopf auf den Schultern behalten wollte.

Der Perkussionist Mohammad Reza Mortazavi, der beim Sommerton-Festival ein umjubeltes Solokonzert nur auf der traditionellen iranischen Bechertrommel gab, musste seine Heimat verlassen, weil seine genialische Musikalität auf der Tombak die strengen Grenzen des Traditionellen hinter sich ließ.

„Weltmusik“

Umgekehrt hat auch das Verhältnis der europäischen Kulturen zu den „Musiken der Welt“ eine höchst problematische Geschichte. Konzerte fremder Musikkulturen wurden erstmals 1889 bei der Weltausstellung in Paris dem europäischen Publikum vorgestellt. Der Begriff der „Weltmusik“ hat seitdem eine wechselvolle Entwicklung genommen, wobei er lange eine Musikform bezeichnete, die unter dem Primat der europäischen Klassik mit exotischen Farbtupfern fremder Musikkulturen versehen wurde.

Mit „Weltmusik“ bezeichnet 1939 Joseph Goebbels die Musik deutscher Komponisten, die der Musik aller anderen Völker überlegen sei und damit eine „wahre Weltmusik“ darstelle. Noch 1968 spricht der Musikwissenschaftler Kurt Nemez-Fiedler weiterhin von der „tonangebenden abendländischen Kultur, der als Tatsache gegebenen europäischen Musik (als „Weltmusik“), die aufgrund ihrer Durchsetzungskraft berufen zu sein scheint, als Modellform zu fungieren.“

Verbot und Ächtung

Der Jazz wurde – ähnlich wie viele Musikkulturen – über anderthalb Jahrhunderte mit Verbot und Ächtung belegt. Unselige Zeiten, in denen „Swing tanzen“ in Deutschland verboten war und noch nach dem Krieg über die „Negermusik“ gelästert wurde. Auch Adornos Verdikt über den Jazz bleibt in Erinnerung, nach dem ein Anspruch von Modernität nur den Werken der Schönbergschule zukommt, obwohl in Adornos letzten Lebensjahren eine kurzzeitige Spielform des Jazz – der Free Jazz – gerade gezeigt hat, dass es neben der Zwölfton-Musik auch andere spannende Möglichkeiten der Atonalität geben kann.

Es ist auch noch nicht allzu lange her, dass sich die klassischen Konzerthäuser gegenüber Musikkulturen und Jazz sperrten und Stippvisiten klassischer Interpreten in das „Jazzlager“ kritisch beäugt wurden. Manchmal zurecht, kann man nur sagen, weil eine klassische Ausbildung eben nicht per se das Talent verleiht, auch zu „swingen“. Inzwischen beschäftigen sich klassisch ausgebildete Interpreten und Komponisten ernsthaft mit dem Jazz und den Musikkulturen der Welt.

Manche Künstler unserer Tage – wie der türkische Pianist Fazil Say – verschmelzen volksmusikalische Klänge mit den rhythmischen Möglichkeiten des Jazz. Alte Musik und Jazz-Improvisation gehen ebenfalls zusammen, wie die Lautenistin Christina Pluhar mit ihren Monteverdi-Programmen beweist und der Serpent-Spieler Michel Godard beim Sommerton-Festival mit seinem Ensemble vor ein paar Jahren einem begeisterten Publikum eindrücklich vorgeführt hat.

Jazzmusik in Polen

In Polen war Jazzmusik zunächst höchst umstritten und wurde u. a. wegen vermeintlicher Profanisierung der Werke Chopins kritisiert. Dies führte zu einem Verbot der Anstellung von Jazzbands durch die Polnische Musikergewerkschaft, das erst 1927 aufgehoben wurde. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland erlebte der polnische Jazz jedoch eine Blüte, als viele jüdische Musiker aus Deutschland (re)-emigrieren mussten.

„Als der Eiserne Vorhang den ganzen Ostblock hermetisch von der Außenwelt abschirmte, stellte der Jazz ein Fenster zur Freiheit dar. Er galt seinen Fans als Ausdruck eines anderen Lebensstils, und als Waffe des Kalten Krieges wurde er gezielt zum Transfer amerikanischer Werte in den Ostblock eingesetzt. Jazz wurde zu einer neuen Ausdrucksform des tief verwurzelten polnischen Freiheitsstrebens und begann, sich in einer vitalen Szene sehr eigenständig weiterzuentwickeln.“

(Gertrud Pickhan: Polski Jazz: Ein Fenster zur Freiheit. Bundeszentrale für politische Bildung 2009)

Leszek Możdżers Grenzüberschreitungen 

Am Eröffnungsabend der Muziekbiennale 2018 präsentiert das Sommerton-Festival unter anderem mit dem polnischen Staatspreisträger Leszek Możdżer eine Symbolfigur des polnischen Jazz seit den 1990er Jahren. Der Pianist, Komponist und Chopin-Interpret Możdżer ist beispielhafter Repräsentant einer neuen Generation von Musikern, die die Zeit der Verbote hinter sich gelassen haben und darüber hinaus auch wie selbstverständlich vermeintlich „verbotene“ Grenzüberschreitungen zwischen Jazz, Avantgarde und klassischer Musik praktizieren.

Wir freuen uns beim diesjährigen Sommerton-Festival auf insgesamt sieben Konzerte, bei denen errungene künstlerische Freiheit alle Ressentiments, ideologische oder musikalische Restriktionen lustvoll ad absurdum führt.


Interview mit Leszek Mozdzer (Das Gespräch führte Wilfried Schaus-Sahm)

Wie sind Sie Jazzmusiker geworden und welche Rolle spielt Chopin in Ihrem musikalischen Leben?

Jazzmusik basiert auf Improvisation. Ich glaube nicht, dass man ohne Improvisation im wirklichen Leben weiterkommen oder überhaupt überleben könnte. Kreativität ist eine Gabe, die Gott den Menschen gegeben hat. Kreativ zu sein bedeutet immer auch, zu improvisieren. Chopin selbst hat ebenfalls improvisiert. Ich hatte schon immer das Gefühl, dass ich nu

r durch Improvisation meine persönliche, innere Wahrheit ausdrücken kann. Deshalb habe ich mich entschlossen, ein Jazzmusiker zu sein.

Welche Rolle spielte Jazz während des Kalten Krieges?

Ich sehe die Sequenz der beiden Weltkriege, die Verstaatlichung des Privateigentums durch den „Sozialismus“, später den „kalten Krieg“ und danach wieder die „Reprivatisierung“ als einen klar umrissenen historischen Zyklus. Jazzmusik wurde in Polen während des kalten Krieges offiziell verboten, aber auf eine fast magische Weise hatte der Jazz eine ziemlich gr

 

oße Bedeutung in den fünfziger Jahren. Ich vermute, dass Jazz insgeheim auch dazu diente, die Vorstellung zu generieren, dass alles, was aus Amerika kommt, fantastisch ist. Das Unternehmenskapital brauchte eine authentische gesellschaftliche Bewegung, um die Übernahme der Polnischen Wirtschaft voranzutreiben, deshalb wurde Polen damals zu einem Zentrum der Jazzwelt. Aber als Nebeneffekt bekamen wir ein beeindruckendes Werkzeug, um Spiritualität auszudrücken, denn Jazz selbst ist eine Sprache der Seele. Wir wurden damals von einer psychopathischen Regierung versklavt und der Jazz hat uns geholfen, zu überleben. Für uns war es eine Sprache der Freiheit und das Versprechen einer besseren Zukunft.

Wie würden Sie heute die Bedeutung von Jazz in Polen beschreiben?

Das Publikum für Jazz in Polen ist breitgefächert. Viele junge Leute kommen zu Jazzkonzerten. Die junge Generation versteht den Jazz, sie nimmt seine wunderbare Botschaft auf und unterstützt sie. Junge Musiker haben erstaunliche Fähigkeiten und das durchschnittliche Niveau der Jazzmusiker in Polen ist sehr hoch. In der kommunistischen Zeit bot der Jazz eine der wenigen Möglichkeit des spirituellen Ausdrucks und seine Botschaft verbreitete sich bei denen, die ihre Seele suchten. Ich glaube, auch deshalb ist der Jazz in Polen heute so stark. Er ist immer noch ein Weg für spirituelle Sucher.
Jazz wird immer eine Sprache der Liebe, ein Werkzeug der Verbindung und spirituellen Synchronisation sein. Musik funktioniert nur über Resonanz und Kooperation. Du kannst keine gute Musik spielen, wenn du nicht zuhörst und deine Partner auf der Bühne nicht akzeptierst. Musik ist eines der Werkzeuge, um die Menschheit zu retten.

Sommerton-Marmelade

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28.01.2018
 
Liebe Freundinnen und Freunde des Sommerton-Festivals,
 
Christel Sahm, die One-Woman-Marketing-Abteilung des Sommerton Festivals hat die Schlussphase der Produktion für das Festival 2018 eingeläutet.
Das weltweit einzigartige Erzeugnis und Alleinstellungsmerkmal des Sommerton-Festivals wird wiederum die Apfel-Berberitzen-Marmelade sein. Hinzugekommen ist die Kürbis-Weißwein Konfitüre. Das beim letzten Festival so beliebte Quitten-Gelee wird es leider nicht geben, weil der Baum nicht getragen hat.
 
Sommerton-MarmeladeSommerton-Marmelade-Herstellung-01Sommerton-Marmelade-Herstellung-02
 
Selbstverständlich kann man die hübschen Gläschen wieder passenderweise im ebenfalls handgemachten Sommerton-Einkaufnetz nach hause tragen.
 
Sommerton-Marmelade vorbestellen:
 
Wie schon im letzten Jahr besteht die Möglichkeit, sich per Mail an info@sommerton.de per Vorbestellung die ein oder andere leckere Sommerton-Konfitüre zu sichern, bevor sie ausverkauft ist.
 

Pressemitteilung zum Sommerton-Festival 2018

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Liebe Freundinnen und Freunde des Sommerton-Festivals,

allen Musik-Interessierten wünschen wir ein Neues Jahr voller begeisternder Klänge !

Wir freuen uns, dass dem Sommerton-Festival 2018 eine besondere Ehre zuteil wird, denn vom Fr 31. August – So 2. September 2018 wird die „MUZIEK BIENNALE NIEDERRHEIN“ mit ihrer Auftaktveranstaltung Gast des Sommerton-Festivals auf der niederrheinischen Schlossanlage Diersfordt in Wesel sein.

Mit dem dreitägigen Festivalauftakt unter dem Titel „Ein Fenster zur Freiheit – Musikkulturen dieser Welt“ werden wir Sie gemeinsam mit der „MUZIEK BIENNALE NIEDERRHEIN“ auf eine besondere musikalische Reise mitnehmen. Eine Reise zu Bekanntem und Bewährtem sowie erfrischend Neuem, das Gewohntes aufbrechen lässt und Horizonte erweitert.

Unser Festival präsentiert seit seiner Gründung Künstler, die sich die spannenden Verbindungen zwischen Jazz und Musikkulturen sowie allen alten und neuen Musikformen improvisatorisch zu eigen machen und wie selbstverständlich vermeintlich „verbotene“ Grenzüberschreitungen zwischen Jazz, Avantgarde und klassischer Musik praktizieren. Freuen Sie sich mit uns auf insgesamt sieben außergewöhnliche Konzerte mit Künstlern aus elf Nationen, bei denen errungene künstlerische Freiheit alle Ressentiments, ideologische oder musikalische Restriktionen lustvoll ad absurdum führt.

Das vollständige Programm wird auf unserer Pressekonferenz im März 2018 bekanntgegeben.

Bis dahin bieten wir traditionell den Frühbucher-Pass zum ermäßigten Preis von 68,00 Euro (plus jeweilige VVK-Gebühr) an. Er berechtigt zum Eintritt zu allen Konzerten am Freitag, 31. August und Samstag, 1. September außer zum abschließenden Konzert in der Schlosskirche am Festival-Sonntag.

Im Frühbucher-Pass enthalten ist das weltweit gefeierte Projekt „The Astounding Eyes of Rita“ des tunesischen Oud-Virtuosen Anouar Brahem.

 

Jetzt Online Frühbucher-Ticket sichern

Der Frühbucher-Pass ist außerdem an folgenden Sommerton-Vorverkaufsstellen erhältlich:

Telefonische Bestellung

Ingenieurbüro Patt:
Tel: 02855 – 96 34 10
Fax: 02855 – 96 34 34

Buchhandlung Korn in Wesel
Brückstraße 13, 46483 Wesel
Tel: 0281 – 2 18 76

Ticketshop Mattke in Wesel
Kreuzstr. 24, 46483 Wesel
Tel: 0281 – 2 88 87

Konzertkasse Lange in Duisburg
Kuhstr. 14, 47051 Duisburg
Tel: 0203 – 2 64 64 u. 0203 – 287045

„Weinzeit“ in Wesel
Großer Markt 2, 46483 Wesel
Tel. 0281 – 1643 604

Zwei Grüße aus Norwegen! – 08.08.2017

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Liebe Freundinnen und Freunde des Sommerton-Festivals

Zwei Grüße aus Norwegen!

Hakon Kornstad, auf dessen Solokonzert am 26. August wir uns sehr freuen, entspannt sich gerade bei einer Trekking Tour in Norwegen. 

Er hat uns dieses stimmungsvolle Foto geschickt. 

 

HK: „Schönes Licht an der Tinnsjø. Und nass. Aber das Zelt ist trocken.“

 

 

Norwegian Wind Ensemble

Det Norske Blåseensemble ist ein einzigartiges Orchester in der zeitgenössischen norwegischen Kulturszene.  Es ist das einzige zivile Ensemble seiner Art in Norwegen – zusammengesetzt aus 24 führenden Musikern des Landes. Die hohe Qualität und Kreativität des Ensembles lockt Gastdirigenten und Solisten aus der ganzen Welt an. Sitz des Ensembles ist die südnorwegische Stadt Halden. Die Geschichte des Ensembles reicht zurück bis ins Jahr 1734, womit es die älteste Kultureinrichtung des Landes ist.

Unter der Anleitung des Kurators Geir Lysne hat Det Norske Blåseensemble in den vergangenen Jahren den Weg zur Neuen Musik mit Improvisation als ein Hauptelement des Ausdrucks gefunden.  Dabei bleiben aber immer Bezüge zur klassischen Musik deutlich wahrnehmbar. „Echtzeitmusik“ ist Musik, die im jeweiligen Augenblick geschaffen wird und niemals genau gleich wiederholt werden kann. Die Zusammenarbeit des Ensembles mit Michael Wollny hat zu großen Erfolgen bei zahlreichen Konzerten in Deutschland geführt. So wurde das Ensemble zusammen mit Michael Wollny zu einem Konzert in der Berliner Philharmonie im Mai 2018 eingeladen.  

Der zweite Schwerpunkt des Ensembles ist Alte Musik mit einem speziellen Fokus auf die Zeit von der Renaissance bis zur Wiener Klassik. Die Kombination aus der Verwendung von authentischen und modernen Instrumenten gibt dem Ensemble einen ganz besonderen Klang und haucht bekannten Werken aus diesem Zeitraum neues Leben ein.

Neben diesen beiden Schwerpunkten spielt das Ensemble jedes Jahr zahlreiche Konzerte mit verschiedenartiger Ausrichtung – von großen Opernproduktionen bis zu Familienkonzerten und mehreren Typen von „Light-Konzerten“. 

http://dnbe.no/konserter/moon-michael-wollny-trio

The Spirit of the Place – 01.08.2017

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The Spirit of the Place1: Ein Festival braucht eine besondere Atmosphäre!

Das Sommerton-Team hat diese im niederrheinisch-rustikalen Ambiente von Schloss Diersfordt gefunden, an dem vom 25. bis 27. August zum sechsten Mal das Sommerton-Festival unter Beteiligung des WDR stattfindet. Keine Philharmonie, keine Tiefgarage…
aber ein Konzertzelt mit Theaterbestuhlung, perfekter Technik und exquisitem Sound. Besucher erleben hier in entspannter Atmosphäre hochmotivierte Künstler von Weltrang, die sich an diesem besonderen Ort sichtlich wohlfühlen (wenngleich einige von ihnen in diesem Jahr ebenfalls in der Elbphilharmonie oder der Berliner Philharmonie auftreten).

Abschließender Höhepunkt: das intime akustische Konzert in der Schlosskirche.

Foto: Vesalia-KopterPixx

 

The Spirit of the Place 2: Ein Teppich? Nicht irgendein Teppich! 

Kayhan Kalhor und Erdal Erzincan sitzen üblicherweise während ihrer Konzerte auf einem persischen Teppich.
Der Qualität dieses musikalischen Ereignisses angemessen, stellt uns der iranische Teppichhändler Zomorrodi aus Düsseldorf eine besondere Leihgabe zur Verfügung. Kayhan Kalhor und Erdal Ercincan werden auf einem kostbaren Teppich sitzen, auf dem bei einer Gala in Düsseldorf u.a. Paul Mccartney, Cat Stevens, Andy Gibb und Anouska Shankar gespielt haben. Auch wenn es kein fliegender Teppich sein wird, musikalische Höhenflüge sind von Kayhan Kalhor und Erdal Erzincan allemal zu erwarten!
Das Sommerton-Festival am Schloss Diersfordt lässt sich eben auch bei Kleinigkeiten nicht lumpen – noblesse oblige!

 

 

Ausverkauft …

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18.05.2017

Liebe Freundinnen und Freunde des Sommerton-Festivals,

das Konzert von Ketil Björnstad am Sonntag, 27. August, in der Schlosskirche Diersfordt ist erwartungsgemäß bereits ausverkauft. Für diejenigen, die dem Auftritt Björnstads nicht beiwohnen können, gibt es den Trost, dass WDR3 das Konzert aufzeichnen wird. Den Sendetermin werden wir rechtzeitig bekanntgeben.

Wir freuen uns, Ihnen für den Ticketerwerb der anderen Konzerte in Wesel eine weitere Vorverkaufsstelle anbieten zu können:

Stadtinformation / Weseler Verkehrsverein e.V.
Telefon       02 81 / 2 44 98
Fax              02 81 / 20 34 99 80
E-Mail        stadtinformation@weselmarketing.de
Anschrift    Stadtinformation
                     Großer Markt 11
                     46483 Wesel

Öffnungszeiten:
Montag – Freitag
                     10 – 13 Uhr und 13.30 – 18 Uhr
Samstag
                     10 – 13 Uhr

Ehre wem Ehre …

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18.05.2017

Ehre, wem Ehre gebührt!

Liebe Freundinnen und Freunde des Sommerton-Festivals,

das Festival-Wochende vom 25. Bis 27. August wird zu einem wahren Gipfeltreffen von aktuellen Preisträgern.

Gerade erst wird bekannt, dass Renaud Garcia-Fons den BMW Welt Jazz Award 2017 gewonnen hat.

Den Hauptpreis überreichte Dr. Nicolas Peter, Mitglied des Vorstands der BMW AG, gemeinsam mit dem Kulturreferenten der Landeshauptstadt München, Dr. Hans-Georg Küppers.
Die Fachjury urteilte: „Überragende Technik ist in der Klassik wie im Jazz nicht alles. ……. Ein Glücksfall ist es, wenn einzigartige Virtuosität am Kontrabass ganz im Dienst eines alle Sinne bewegenden musikalischen Porträts gestellt wird. Wie bei Renaud Garcia-Fons‘ schillernder Hommage an seine Heimatstadt Paris. Da geht es mal lyrisch filigran, mal mit packender Wucht – und nicht zuletzt mit einem stupenden Bogenspiel, das auch klassische Musiker nicht besser beherrschen – quer durch die musikalischen Epochen, typischen Stile und Gemütslagen der französischen Kapitale. Deshalb hat sich die Jury für das Renaud Garcia-Fons Trio als Gewinner des BMW Welt Jazz Awards 2017 entschieden.“
Renaud Garcia-Fons erhielt ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro und den von BMW Design kreierten Pokal.
Den Publikumspreis erhielt ebenfalls Renaud Garcia-Fons.
 
Anlässlich des ECHO JAZZ 2017 hat auch die Deutsche Phono-Akademie die Preisträger bekanntgegeben. Dazu gehören gleich mehrere Künstler des diesjährigen Sommerton-Festivals

INSTRUMENTALIST/IN NATIONAL PIANO/KEYBOARDS
Michael Wollny

INSTRUMENTALIST/IN INTERNATIONAL SAXOPHON/ WOODWINDS
Émile Parisien

INSTRUMENTALIST/IN NATIONAL DRUMS/PERCUSSION
Eric Schaefer

INSTRUMENTALIST/IN BESONDERE INSTRUMENTE
Vincent Peirani (accordeon)

Informationen und
Fotos von allen Preisträgern sind auf der Website
www.echojazz.de zu finden

Pressemitteilung zum Programm Sommerton-Festival 2017

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13.03.2017

Pressemitteilung zum Programm Sommerton-Festival 2017   Diersfordt, 08.03.2017
Sommertöne entführen auf  eine musikalische Welt/raumreise
Das Sommerton-Festival gibt sein Programm 2017 bekannt.

Wie immer am letzten Augustwochenende, versammeln sich Virtuosen aus Jazz, Klassik und Weltmusik am Schloss Diersfordt, um in professionellem Sound und niederrheinisch-gemütlichem Ambiente die Zuhörer auf eine musikalische Reise durch Zeit und Welt/Raum zu entführen. 

Diesmal trägt der fliegende Musikteppich, aus vielfarbigen Garnen gewebt, die Besucher von der „Belle Époque“ und Paris über Persien, Russland, Portugal  und Norwegen bis zum Mond, dessen Betreten wir seit Menschengedenken erträumen.

Sommerton-Freunde erwarten am Schloss Diersfordt sieben erstklassige Konzerte mit Künstlern, welche in den großen Konzerthäusern der Welt beheimatet sind und die besondere intim-ländliche Atmosphäre als ebenso inspirierend wie mitreißend empfinden.

Musik entsteht im Kopf und so bietet das Sommerton-Festival wieder einzigartige kreative Augenblicke, die im Live-Erlebnis unvergessliche Momente erschaffen.

Fulminanter Höhepunkt dieser besonderen Events wird zweifelsohne die Uraufführung des, von Sommerton in Auftrag gegebenen und von Michael Wollny und Eric Schaefer komponierten Werkes „MOON“ sein. Die innovative Strahlkraft dieser Auftragskomposition bewegte die Kunststiftung NRW zu einer besonderen Förderung.

Aber auch der Sommerton-Festival-Opener am Freitag, dem 25. August, „Belle Époque“, stellt einen musikalischen Dialog auf höchstem Niveau dar. „Die beste Neuigkeit im europäischen Jazz“ titelt Le Monde über Émile Parisien, dessen Sopransaxophonspiel im Duo mit Vincent Peiranis Akkordeonklängen einen der Höhepunkte im Jazz der letzten Jahre bietet; eine unvergleichliche Symbiose, mit einer Spielfreude vorgetragen, deren musikalischem Witz und Erfindungsreichtum sich kein Zuhörer entziehen kann.

Das nächste Konzert entführt in den Zauber des Orients. Mit Kayhan Kalhor findet eine der charismatischsten Musikergestalten unserer Zeit ihren Weg an den Niederrhein. Weitgereist durch große Konzerthäuser mit dem “Silkroad Ensemble“ Yo Yo Mas, interagiert der Virtuose an der persischen Geige in feingesponnenen Melodiebögen mit dem türkischen Baglama-Spieler Erdal Erzincan. So entsteht ein Klanggewebe voller suggestiver Kraft.

Vom Orient zurück in mediterrane Saitenlandschaften: Renaud García-Fons hat mit seinem fünfsaitigen Bass das Sommerton-Publikum schon wiederholt begeistert, und in diesem Jahr ist der spanische Pianist Dorantes sein Weggefährte beim “Paseo a dos” (Spaziergang zu zweit), einer Aufnahme, die in Spanien zum besten Instrumentalalbum gekürt wurde. Renaud García-Fons gelingt es, seinen Bass zum Singen zu bringen, unfassbar, welche klangliche Bandbreite er dem Instrument entlockt, das mal wie eine Violine schluchzt, mal wie ein Cello raunt oder tost, wie ein ganzes Streich-Orchester. Sehr eigene Wege geht er, und Dorantes folgt ihm inspiriert oder gibt seinerseits die Richtung vor, wenn es durch die Gefilde des Flamenco geht.

Am Samstag, dem 26. August wird die Sängerin Noëmi Waysfeld das Publikum mit ihrem samtenen Alt betören. In Paris geboren, ist Noëmi Waysfeld von klein auf mit Klassik, Jazz und jüdischer Tradition vertraut. Mit ihrem Quartett “Blik“ beginnt sie eine Reise zu ihren musikalischen Wurzeln, sie adaptiert russische Gefangenenlieder und jiddische Chansons in einem außergewöhnlichen schöpferischen Akt. Für ihr Album “Alfama” hat sie legendäre Fados, den portugiesischen Blues, ins Jiddische übertragen und  Melodien voller Sehnsucht, Melancholie und innerer Zerrissenheit geschaffen. Von der Musette, über italienische Folklore bis zu Roma-Traditionen, arabischen Klängen und immer wieder dem Jazz „wetteifern die Musiker wagemutig in diesen Liedern, die zum Tanzen und Weinen bringen“.

Nach der ersten Pause geht die Reise in norwegische Opernhäuser: ein höchst virtuoser Saxophonist, Håkon Kornstad, gibt sich als großartiger und zutiefst intimer Sänger zu erkennen. Als Saxophonspieler verfügt er über eine selten gehörte Klangbeherrschung, als Sänger hat er dieselbe Fähigkeit, die seine Kombination von Jazz und Oper so natürlich erscheinen lässt, als hätte es sie immer schon gegeben. Håkon Kornstad schafft es in “Caruso Meets Coltrane“, zwei völlig verschiedene musikalische Ausdrucksformen auf höchstem Niveau zu verbinden und zur gleichen Zeit ein klares und schlüssiges Werk zu schaffen. 

Den Samstagabend beschließt ein ganz besonderes  musikalisches Ereignis: die Uraufführung der Sommerton-Auftragskomposition „MOON“. 

Jazz lebt von der Improvisation – in der Klassik ist diese Art des Zusammenspiels bisher noch ein Novum. Grund genug für Jazzvisionär Michael Wollny und Triopartner Eric Schaefer, gemeinsam mit dem Norwegian Wind Ensemble aus genau diesen Koordinaten eine neue Form der Kollaboration ins Leben zu rufen. Michael Wollny hat mit seinem Trio eine musikalische Einheit geschaffen, die im zeitgenössischen Jazz neue Maßstäbe gesetzt hat. Nimmt man nun diese gleichsam telepathisch eingespielte Einheit und stellt ihr ein 20-köpfiges norwegisches Bläserensemble mit ähnlich innovativer Vorgehensweise gegenüber, kann man die neuerliche Grenzverschiebung der Möglichkeiten förmlich vorausahnen. Begeistert erkannte Wollny die Dimensionen und neuen Wege, die sich aus der Zusammenarbeit mit diesem Orchester ergeben würden und entwarf zusammen mit Eric Schaefer eine improvisatorische Reise zum Mond. Nah genug, um sein Betreten zu erträumen, gleichzeitig fern und mystisch entrückt ist der Mond die große Projektionsfläche der Menschheit. Die Zuschauer werden Ohrenzeugen, wie aus dem Zusammenspiel der Improvisation des Jazz in der Begegnung mit dem klassischen Orchester etwas völlig Neues entsteht.

Den Abschluss des Sommerton-Festivals 2017 bildet, wie immer, das besondere Konzerterlebnis in der Rokoko-Kirche am Schloss. Der norwegische Schriftsteller und Solo-Pianist klassischer Schulung, Ketil Bjørnstad ist bekannt für seine Hinwendung zum Jazz sowie die improvisatorische Spielfreude, welche sich durch Umgebung und Möglichkeiten der Konzert-Venue inspirieren lässt. An diesem atmosphärisch außergewöhnlichen Sommerton-Spielort werden die Zuhörer Ohrenzeugen eines feingewebten, intimen Konzertmomentes. Herzlich willkommen sind  alle Musikliebhaber mit offenen Ohren und Herzen bei der sechsten Auflage des Sommerton-Festivals am Schloss Diersfordt. Der Erfolg der vergangenen Jahre spiegelt sich in den weit über hundert verkauften „blind-date“ Frühbucherpässen!

Die Konzerte beginnen am Freitag, dem 25. August um 18:30, am Samstag, dem 26. August um 18:00 (!) und am Sonntag, dem 27. August um 15:00 Uhr. Ein Park-Leitsystem ist vorhanden. Speisen und Getränke können erworben werden.

Tagestickets: 40,00 Euro, Festivalpass (Fr & Sa): 74,00 Euro, Sonntag: 24,00 Euro

Ticketverkauf: über unsere Internetseite www.sommerton.de

oder bei den folgenden Vorverkaufsstellen:
Buchhandlung Korn in Wesel

Brückstraße 13, 46483 Wesel

Tel: 0281 – 2 18 76
Ticketshop Mattke in Wesel

Kreuzstr. 24, 46483 Wesel

Tel: 0281 – 2 88 87
Ticketshop Falta in Duisburg

Kuhstr. 14, 47051 Duisburg

Tel: 0203 – 2 64 64
Ingenieurbüro Patt:

Telefonische Bestellung

Tel: 02855 – 96 34 10 | Fax: 02855 – 96 34 34