Sommerton-Festival 2018

Sommerton-Festival 2018

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Author: Karola Fehr

RP: Letztes Konzert beim Sommerton-Festival?

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Von Guido Diesing

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Wie interessant und lebendig Lektionen in Musikgeschichte und Instrumentenkunde sein können, zeigte als willkommenes Extra neben der Musik das sonntägliche Abschlusskonzert des Sommerton-Festivals. Mit Rolf Lislevand war einer der weltweit führenden Lautenisten und Spezialisten für Alte Musik in der Diersfordter Schlosskirche zu Gast. Um das Publikum ins 16. und 17. Jahrhundert zu entführen, hatte er gleich drei klanglich unterschiedliche Mitglieder der Lauten- und Gitarrenfamilie mitgebracht.

Nachdem er beim Auftakt mit der zierlichen Barockgitarre noch etwas fahrig gewirkt hatte, fand der Norweger bald in den angenehm vollen Klängen von Chitarrone und Erzlaute die nötige Ruhe und Souveränität. Das Publikum in der ausverkauften Kirche freute sich an fragilen – wie leise so eine Laute sein kann! – , aber auch kraftvollen Tönen, in denen bisweilen eine Nähe zu Flamenco und Folklore anklang.

In seiner kenntnisreichen Moderation wies Lislevand auf die scheinbare harmonische und melodische Modernität der Kompositionen alter Meister wie Kapsberger ebenso hin wie auf die Besonderheit, dass einige Komponisten ihre Werke nicht bis ins Letzte zu Ende führten – eine Einladung zur Improvisation, die der Lautenist dann auch gern annahm.

 

Am Ende konnten sich die Zuhörer noch geradezu königlich fühlen: Lislevand beschloss das Konzert mit Musik von Robert de Visée, dem Hoflautenisten von Ludwig XIV.: „Gut möglich, dass er dieses Stück dem König als Einschlafmusik vorgespielt hat.“

Danach hätten sich die Zuschauer vollauf zufrieden auf den Heimweg machen können, wären da nicht die besorgniserregenden Worte von Festivalleiter Wilfried Schaus-Sahm gewesen, der den Zuschauern eröffnete, es sei durchaus möglich, dass mit dem Konzert von Rolf Lislevand nicht nur das diesjährige Festival, sondern die gesamte Sommerton-Geschichte zu Ende gehe. Die Zukunft des Festivals ist ungeklärt, die Finanzierung für das kommende Jahr noch nicht gesichert. „Wir hoffen auf ein Wunder“, sagte Schaus-Sahm, womit vor allem die Hoffnung gemeint sein dürfte, dass sich die öffentliche Anerkennung seitens Stadt und Land neben lobenden Worten endlich auch in finanzieller Unterstützung niederschlägt.

 

 

RP – Sommerton-Festival in Diersfordt begeistert

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Von Guido Diesing

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Das Schlussfazit gab es gleich zu Beginn am Freitagabend. Janusz Wojtarowicz vom polnischen Motion Trio war von der Atmosphäre rund um das mit 600 Besuchern ausverkaufte Konzertzelt am Schloss so begeistert, dass er die Zuschauer regelrecht euphorisch begrüßte: „Ein tolles Publikum, ein großartiges Festival, wunderbare Musiker – was will man mehr?“ Recht hatte er.

Nachdem der chinesische Jazzpianist Luo Ning im Auftaktkonzert ein gefälliges, aber wenig denkwürdiges Deutschlanddebüt absolviert hatte, zeigte Wojtarowicz mit seinen beiden Mitstreitern den staunenden Zuschauern, wie vielfältig sich drei Akkordeons kombinieren lassen. Gastpianist Leszek Możdżer und eine Mischung aus Chopin, Jazz und Minimal Music, publikumsträchtig inszeniert, machten den Auftritt zum ersten Höhepunkt des Festivals. Im perkussiven Finale steigerten sich die vier Polen auf ihren Instrumenten trommelnd in stampfende Techno-Rhythmen – und das ohne jeden Beat aus der Maschine. Es war fast ein Sinnbild für ein Festival, das seinen besonderen Charme aus dem liebevoll Handgemachten zieht. Die ehrenamtlichen Mitglieder und Helfer des Sommerton-Vereins, denen Bürgermeisterin Ulrike Westkamp in ihrer kurzen Ansprache für ihren Einsatz dankte, schafften wieder eine Atmosphäre, in der sich Zuschauer und Musiker einfach wohlfühlen und besondere musikalische Momente entstehen können.

Wie etwa im Konzert des Anouar Brahem Quartetts zum Abschluss des Eröffnungsabends. Die Musik des tunesischen Oud-Virtuosen baut Brücken zwischen Ost und West, Tradition und Moderne, nimmt viele Einflüsse auf und ist doch ganz eigen. Immer wieder schert eine einzelne Stimme, sei es die Laute, die Bass-Klarinette oder der E-Bass, aus dem Unisono aus, entfernt sich, schafft mit Gegenmelodien Kontraste und nähert sich wieder an, um sich aufs Neue im Gesamtklang einzugliedern. Trotz ihrer Eleganz und Sanftheit hält die Musik ihre Zuhörer mit unterschwelliger Spannung gefangen.

Der Samstag begann mit einer bedauernswerten Nachricht: Das Konzert der estnischen Geigerin Maarja Nuut musste ausfallen, weil durch einen Fehler der Fluggesellschaft zwar die Musikerin, nicht aber ihr Instrument und Equipment in Wesel angekommen waren. Festivalleiter Wilfried Schaus-Sahm machte das Beste aus der misslichen Situation und überredete die Musiker der beiden anderen Konzerte, ihre Auftritte zu verlängern.

Und beide hatten es in sich. Die enorme Spielfreude des italienisch-französisch-schweizerischen Trios Biondini-Godard-Niggli übertrug sich unmittelbar auf die Besucher, die mit spürbarem Spaß dem Treiben der so unterschiedlichen Charaktere folgten. Expressiv der Akkordeonist Luciano Biondini mit Vorliebe für ausgefallene Taktarten, geerdet und stoisch Michel Godard an Tuba, E-Bass und dem altertümlichen Serpent und hellwach lauernd der einfallsreiche Schlagzeuger Lucas Niggli. Ob Coltrane, Toots Thielemans, Brad Mehldau oder Händels rührende Arie „Lascia ch’io pianga” – bei ihnen war alles in guten Händen.

In Spiellaune zeigte sich abschließend Pianist Stefano Bollani, der auf seiner Reise durch die Musikgeschichte bei Jazzstandards, Gassenhauern wie „Quando quando“ und lateinamerikanischen Rhythmen halt machte und mit humorvoll modernisierten Klassik-Hits begeisterte. Ein glatter Geniestreich war schließlich seine erste Zugabe: Auf Zuruf notierte er zehn vom Publikum gewünschte Titel, die er dann in einem ausgedehnten Medley verband, als wären sie füreinander gemacht. Begeistert stellte das Publikum fest: Von „Take Five“ über Gershwins „Maria“ zu „Mackie Messer“, von „Satisfaction“ über „Volare“ zu Puccinis „Nessun Dorma“ ist es nur ein kleiner Schritt, wenn ein Meister wie Bollani die musikalischen Fäden knüpft.

Folk-Mystikerin Maarja Nuut im Interview

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Eine heisere Frauenstimme summt eine Volksmelodie in einem Rhythmus, den man nicht sofort zählen kann. Eine Kopie der Stimme durchwebt sie im Kanon. Eine dritte Schicht beginnt zu summen. Für dein geistiges Auge leuchten grüne Felder in Nächten, die nicht dunkel werden, oder Wälder, in denen Elfen und Faune logische Phänomene sind.
Dies ist die Welt der 32-jährigen estnischen Künstlerin Maarja Nuut. Man könnte sie Sängerin oder Geigerin oder Sprecherin nennen.

In ihren Liedern kombiniert Maarja Nuut Gesang und Violine mit traditionellen Tanzmelodien, alten estnischen Volksmärchen und Elektronik. Manchmal arbeitet sie mit anderen Musikern zusammen, aber nicht bei „ Une Meeles“, dem Soloprogramm, das sie beim Sonmerton-Festival spielen wird. „Une Meeles bedeutet ‚im Griff eines Traums'“ und Maarja Nuut beschreibt es so: „Es geht um die Geschichten, die ich erzähle, alte, sehr raffinierte Geschichten über das Leben, die Liebe und den Tod.“

Maarja Nuuts Kunst passt zu mehr als nur einem musikalischen Genre. Auftritte bei klassischen Musikfestivals sind für sie keine Seltenheit, aber sie tritt genauso bei Pop- oder Weltmusik-Events und Jazz-Festivals auf. „Was mir auffällt, ist der Unterschied in der Zuhörhaltung“, sagt sie.. „Das klassische Publikum ist es gewohnt, konzentriert zuzuhören. Und obwohl meine eigenen musikalischen Wurzeln anderswo sind, braucht meine Musik auch diese Aufmerksamkeit. Ruhe und Achtsamkeit für Details sind wichtige Komponenten. “

 
Volksmusik ist hip in Estland!

 

Maarja Nuut wuchs in einer musikalischen Familie auf: ihre Mutter war Chorleiterin, mit 7 Jahren erhält sie Violinenunterricht. „Ich habe erst klassischen Unterricht bekommen, aber ab dem Alter von 15 Jahren habe ich angefangen, andere Musik zu spielen“, sagt sie. „Nach dem Konservatorium ging ich für ein Jahr nach New Delhi, um dort zu studieren. Danach war mir klar: Ich werde keine klassische westliche Musikerin mehr.“

„Es gibt ein großes Revival der Volksmusik momentan in Estland“, erzählt Nuut,“Viele Musiker spielen heute alte Volksmusik auf völlig moderne Weise, oft für ein sehr junges Publikum.“

Maarja Nuuts eigene Faszination für diese Musik liegt lange zurück. In ihrer Studienzeit stieß sie auf Archivaufnahmen estnischer Volksmusik aus den zwanziger und dreißiger Jahren. „Ich war skeptisch. Estnische traditionelle Musik, kann das so interessant wie indische Musik sein? Aber von dem Moment an, als ich einen traditionellen estnischen Geigenspieler hörte, war ich gefangen. Dieser Klang hatte nichts mit dem zu tun, was ich als estnische Volksmusik kannte: es klang seltsam und natürlich zugleich.“

Seitdem forscht Nuut „manisch“ nach alten Aufnahmen. „Ich wollte wirklich verstehen, was ich gehört habe. Auf der Oberfläche ist alles sehr minimalistisch: kurze Sätze von vier Noten, die sich wiederholen, und dennoch sind sie nicht das Gleiche. Alles dreht sich um Artikulation, um Details, um Akzente und das gilt auch für die Art und Weise, in der die Menschen sangen – sehr reich an Mikrotönen. So klingt diese Musik trotz der Wiederholungen äußerst lebhaft. Und dann sind da noch die großen regionalen Unterschiede. Wir Esten haben eine Tradition des Rockens und lieben lokale Swing-Songs. In Südestland gibt es viele Hügel, dort gibt man den Liedern einen schnellen Rhythmus. In Nordestland finden sich weniger Wälder und die Musik hat einen langsameren Puls.“

Nuut verwendet traditionelle Texte für ihre Lieder, die manchmal älter als 1000 Jahre sind, aber ihre Musik ist eigenständig und unverwechselbar – obwohl sie stark von ihrer Erforschung der alten Volksmusik beeinflusst ist. Charakteristisch für die Musik von Maarja Nuut ist die Verwendung von Loops: aufgezeichnete Wiederholungen, die sich mit Live-Vocals mischen – was erstaunlicherweise nach sehr natürlicher „Volksmusik“ klingt.

„(…) ein bisschen wie indische Volksmusik“

„Meine ursprüngliche Idee war, dass Wiederholungen ein authentisches Phänomen sind und dass sie auch so klingen würden“, erläutert Nuut. „Aber gleichzeitig hatte ich auch Angst davor. Einfach nur Wiederholungen zu mischen ist sehr primitiv und es wird der vielfarbigen Natur der alten Sänger und Spieler, denen ich zugehört habe, nicht gerecht. Also entwickelte ich ein System, um rhythmische Muster übereinander spielen, ein bisschen wie indische Volksmusik. Aufgrund der auftretenden Verschiebungen erhalten die Songs dann unterschiedliche rhythmische Akzente. Das Ganze ist zwar ziemlich mathematisch, aber zum Glück hört es sich nicht so an. Die Aufmerksamkeit des Zuhörers sollte nicht auf die Technik, sondern auf die Geschichten, die ich erzähle, eingehen: uralt aber zeitlos, in der Bildsprache sehr ausgefeilte Geschichten über das Leben, die Liebe und den Tod.“

Und Geschichten, die in ihrer Moral auch doppeldeutig sein können, lacht sie. „Man kann keine reinen Helden und ungeschlachten Schurken finden, alles ist ambivalent und in diesem Sinne sehr real. Ich mag das. Und es scheint in unserer Zeit auch sehr wichtig zu sein, denn der allgegenwärtige Überfluss an Informationen scheint uns fast dazu zu zwingen, alles zu vereinfachen. Und durch diese Vereinfachung entsteht die ständige Gefahr zur Verurteilung der Vision eines anderen. Die einzige Möglichkeit, die Welt zu verbessern, besteht stattdessen darin, offen und verletzlich zu bleiben und bereit zu sein, alle Standpunkte ständig neu zu kalibrieren.“

(Das Interview wurde anläßlich des Auftritts von Maarja Nuut beim klassischen Wonderfeel-Festival in den Niederlanden im Juli 2018 geführt)

Videos

Maarja Nuut ‚ÕDANGULE‘
https://www.youtube.com/watch?v=J8X9iVmTdUI

Maarja Nuut „Hobusemäng“
https://www.youtube.com/watch?v=4lAu3OfsxAk

Wesel international!

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Dr. Michael Patt, Schatzmeister des Sommerton Vereins, freut sich über das internationale Interesse am diesjährigen Sommerton Festival. Im Vorverkauf verschickte er Karten an Besucher aus Schweden, Tschechien, Grossbritannien, Polen, Österreich, Schweiz, Italien und wie schon in den letzten Jahren vermehrt auch an die Sommerton-Freunde in den Niederlanden. Aus Deutschland reisen bisher Festivalgäste aus Berlin, Leipzig, Hamburg, Stuttgart, Hannover und München an.



Das Sommerton-Festival erwartet vom 31. August bis 2. September Musiker aus China, Estland, Polen, Tunesien, Schweden, Italien, Frankreich, Schweiz, Norwegen und Deutschland.


Stefano Bollani pur!

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Stefano!

Seine ungezwungene Art, sein Charme und Humor lenken vielleicht davon ab, dass Stefano Bollani ein Künstler ist, für den es in der zeitgenössischen klassischen Musik kaum einen Vergleich gibt. Sommerton hat am Samstag, 1. September, einen Weltstar zu Gast. Beim Interview mit der argentinischen Cellistin Sol Gabetta bringt Stefano Bollani sein freies musikalisches Leben in einem schönen Bild zum Ausdruck:

„Ich betrete die Brücke in dem Moment, in dem ich sie entwerfe.“

https://www.br.de/mediathek/video/stefano-bollani-im-gespraech-mit-sol-gabetta-av:5a3c65ffa05d4c001c846a2f

Was also erwartet Sie und uns beim Sommerton Festival?

Eines steht fest: es wird Stefano Bollani pur! Er wird sich treiben lassen und den Austausch mit dem Sommerton-Publikum suchen und geniessen. Und da ist alles möglich. Seine ausgefallenen Originale mischt Bollani mit ebenso ungewöhnlichen Interpretationen mehr oder weniger bekannter Evergreens. Es könnte ein lustvoller Mix aus Jazz, italienischen und brasilianischen Klassikern sein, vielleicht warten aber auch Beethoven, Ravel, Zappa oder Paolo Conte auf uns. Stefano Bollani präsentiert sich erstmals als Sänger und spielt neben dem Steinway-Flügel auch auf einem klassischen E-Piano von Fender Rhodes. 
Seinem Faible für die brasilianische Musik hat er gerade erst mit einem neuen Album wieder gehuldigt. Bollani war letzten Dezember in Rio de Janeiro und hat dort im Austausch mit brasilianischen Musikern die CD „Que Bom“ aufgenommen. Auf zwei Stücken kommt es zum Duett mit dem großen Caetano Veloso !

„Es wurde ein Album voller Esprit, man möchte schmunzeln oder sogar laut auflachen. Es ist unaufdringlich und ohne die Geste, große Kunst zu präsentieren — und trotzdem findet hier große Kunst statt, diskret, fast unabsichtlich. (SR2)“

https://www.youtube.com/watch?v=iNo3ALbyPl0

Touristische Angebote zum Festival

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Der Kulturraum Niederrhein bietet zum Sommerton-Festival rund um das Eröffnungswochenende der Muziekbiennale verschiedene reizvolle touristische Angebote.

 

TOUREN:

Samstag 01.09. | 11.00 Uhr | Fahrradtour zur Bislicher Insel

Nach dem Eröffnungskonzert am Freitag können Sie den ersten Festivalabend ganz entspannt im Vier-Sterne-Hotel Welcome Wesel ausklingen lassen. Bis zum nächsten Konzerthöhepunkt am Folgetag bleibt genügend Zeit für eine Erkundung der Rheinauen in der scheinbar grenzenlosen niederrheinischen Wasserlandschaft. Die insgesamt rund 25 km lange Fahrradtour führt über Rheinpromenade und Rheinbrücke zur Bislicher Insel, eine der größten naturnahen Auenlandschaften am Unteren Niederrhein und ein überregional bedeutsames Vogelschutzgebiet. Die Ausstellung im NaturForum sowie ein begleiteter Rundgang vermitteln Ihnen besondere regionsspezifische Natur-Blicke.
Start- und Rückkehrort: Hotel Welcome Wesel
Dauer der Tour: Ca. 4 Stunden, inklusive Mittagspause

Sonntag 02.09. | 11.00 Uhr | Weseler Geschichte/n | Historischer Stadtrundgang

Vor Konzertbeginn „Wesel erleben“: Eine themenbezogene Führung durch Wesel zeigt Ihnen die besonderen Seiten der Hansestadt, deren Architektur maßgeblich in ihrer Zeit als preußische Garnisonsstadt geprägt worden ist. Beeindruckende Bauwerke wie das Haupttorgebäude der Zitadelle, das Berliner Tor oder Orte wie Büderich entstammen den Plänen preußischer Baumeister. Die Führung kann individuell auf die Interessen der Teilnehmer abgestimmt werden.
Start- und Rückkehrort: Hotel Welcome Wesel
Dauer der Führung: 90 min

 

Arrangements


Arrangement 1
• Konzerte am Fr und Sa
• 1 x Übernachtung im Vier-Sterne-Hotel Welcome
• Geführte Fahrradtour zur Bislicher Insel
€ 138,- p. P im DZ
(Speisen und Getränke exkl., Leihfahrrad: € 9,-)

Arrangement 2
• Konzert am Sa
• 1 x Übernachtung im Vier-Sterne-Hotel Welcome
• Geführter Stadtrundgang
€ 99,- p.P. im DZ

Arrangement 3
• Konzerte am Sa und So
•1 x Übernachtung im Vier-Sterne-Hotel Welcome und geführter Stadtrundgang
€ 119,- p.P. im DZ

 

Infos


Welcome Hotel Wesel Rheinpromenade 10
D-46487 Wesel
www.welcome-hotels.com
www.stadt-wesel.de

 

Buchung


Kulturraum Niederrhein e.V.
Tel. +49 (0)2152 / 809 88 02
Fax +49 (0)2152 / 809 89 64
info@kulturraum-niederrhein.de

Interview mit Leszek Mozdzer

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Wilfried Schaus-Sahm (Künstlerischer Leiter des Sommerton-Festivals) zum Thema „Verboten“ der Muziekbiennale 2018 – Interview mit Leszek Mozdzer

 

Ein Fenster zur Freiheit

Es kann gefährlich sein, zu musizieren. Der Lautenvirtuose Rolf Lislevand wird das diesjährige Festival mit einem Recital und Kompositionen u.a. von Robert de Visée in der Schlosskirche Diersfordt beenden. Im klugen Begleittext seiner CD „Mascerade“ führt sich Lislevand vor Augen, dass Visée wohl schon deshalb all seine kompositorische Kunst für den Sonnenkönig aufbrachte, weil er den Kopf auf den Schultern behalten wollte.

Der Perkussionist Mohammad Reza Mortazavi, der beim Sommerton-Festival ein umjubeltes Solokonzert nur auf der traditionellen iranischen Bechertrommel gab, musste seine Heimat verlassen, weil seine genialische Musikalität auf der Tombak die strengen Grenzen des Traditionellen hinter sich ließ.

„Weltmusik“

Umgekehrt hat auch das Verhältnis der europäischen Kulturen zu den „Musiken der Welt“ eine höchst problematische Geschichte. Konzerte fremder Musikkulturen wurden erstmals 1889 bei der Weltausstellung in Paris dem europäischen Publikum vorgestellt. Der Begriff der „Weltmusik“ hat seitdem eine wechselvolle Entwicklung genommen, wobei er lange eine Musikform bezeichnete, die unter dem Primat der europäischen Klassik mit exotischen Farbtupfern fremder Musikkulturen versehen wurde.

Mit „Weltmusik“ bezeichnet 1939 Joseph Goebbels die Musik deutscher Komponisten, die der Musik aller anderen Völker überlegen sei und damit eine „wahre Weltmusik“ darstelle. Noch 1968 spricht der Musikwissenschaftler Kurt Nemez-Fiedler weiterhin von der „tonangebenden abendländischen Kultur, der als Tatsache gegebenen europäischen Musik (als „Weltmusik“), die aufgrund ihrer Durchsetzungskraft berufen zu sein scheint, als Modellform zu fungieren.“

Verbot und Ächtung

Der Jazz wurde – ähnlich wie viele Musikkulturen – über anderthalb Jahrhunderte mit Verbot und Ächtung belegt. Unselige Zeiten, in denen „Swing tanzen“ in Deutschland verboten war und noch nach dem Krieg über die „Negermusik“ gelästert wurde. Auch Adornos Verdikt über den Jazz bleibt in Erinnerung, nach dem ein Anspruch von Modernität nur den Werken der Schönbergschule zukommt, obwohl in Adornos letzten Lebensjahren eine kurzzeitige Spielform des Jazz – der Free Jazz – gerade gezeigt hat, dass es neben der Zwölfton-Musik auch andere spannende Möglichkeiten der Atonalität geben kann.

Es ist auch noch nicht allzu lange her, dass sich die klassischen Konzerthäuser gegenüber Musikkulturen und Jazz sperrten und Stippvisiten klassischer Interpreten in das „Jazzlager“ kritisch beäugt wurden. Manchmal zurecht, kann man nur sagen, weil eine klassische Ausbildung eben nicht per se das Talent verleiht, auch zu „swingen“. Inzwischen beschäftigen sich klassisch ausgebildete Interpreten und Komponisten ernsthaft mit dem Jazz und den Musikkulturen der Welt.

Manche Künstler unserer Tage – wie der türkische Pianist Fazil Say – verschmelzen volksmusikalische Klänge mit den rhythmischen Möglichkeiten des Jazz. Alte Musik und Jazz-Improvisation gehen ebenfalls zusammen, wie die Lautenistin Christina Pluhar mit ihren Monteverdi-Programmen beweist und der Serpent-Spieler Michel Godard beim Sommerton-Festival mit seinem Ensemble vor ein paar Jahren einem begeisterten Publikum eindrücklich vorgeführt hat.

Jazzmusik in Polen

In Polen war Jazzmusik zunächst höchst umstritten und wurde u. a. wegen vermeintlicher Profanisierung der Werke Chopins kritisiert. Dies führte zu einem Verbot der Anstellung von Jazzbands durch die Polnische Musikergewerkschaft, das erst 1927 aufgehoben wurde. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland erlebte der polnische Jazz jedoch eine Blüte, als viele jüdische Musiker aus Deutschland (re)-emigrieren mussten.

„Als der Eiserne Vorhang den ganzen Ostblock hermetisch von der Außenwelt abschirmte, stellte der Jazz ein Fenster zur Freiheit dar. Er galt seinen Fans als Ausdruck eines anderen Lebensstils, und als Waffe des Kalten Krieges wurde er gezielt zum Transfer amerikanischer Werte in den Ostblock eingesetzt. Jazz wurde zu einer neuen Ausdrucksform des tief verwurzelten polnischen Freiheitsstrebens und begann, sich in einer vitalen Szene sehr eigenständig weiterzuentwickeln.“

(Gertrud Pickhan: Polski Jazz: Ein Fenster zur Freiheit. Bundeszentrale für politische Bildung 2009)

Leszek Możdżers Grenzüberschreitungen 

Am Eröffnungsabend der Muziekbiennale 2018 präsentiert das Sommerton-Festival unter anderem mit dem polnischen Staatspreisträger Leszek Możdżer eine Symbolfigur des polnischen Jazz seit den 1990er Jahren. Der Pianist, Komponist und Chopin-Interpret Możdżer ist beispielhafter Repräsentant einer neuen Generation von Musikern, die die Zeit der Verbote hinter sich gelassen haben und darüber hinaus auch wie selbstverständlich vermeintlich „verbotene“ Grenzüberschreitungen zwischen Jazz, Avantgarde und klassischer Musik praktizieren.

Wir freuen uns beim diesjährigen Sommerton-Festival auf insgesamt sieben Konzerte, bei denen errungene künstlerische Freiheit alle Ressentiments, ideologische oder musikalische Restriktionen lustvoll ad absurdum führt.


Interview mit Leszek Mozdzer (Das Gespräch führte Wilfried Schaus-Sahm)

Wie sind Sie Jazzmusiker geworden und welche Rolle spielt Chopin in Ihrem musikalischen Leben?

Jazzmusik basiert auf Improvisation. Ich glaube nicht, dass man ohne Improvisation im wirklichen Leben weiterkommen oder überhaupt überleben könnte. Kreativität ist eine Gabe, die Gott den Menschen gegeben hat. Kreativ zu sein bedeutet immer auch, zu improvisieren. Chopin selbst hat ebenfalls improvisiert. Ich hatte schon immer das Gefühl, dass ich nu

r durch Improvisation meine persönliche, innere Wahrheit ausdrücken kann. Deshalb habe ich mich entschlossen, ein Jazzmusiker zu sein.

Welche Rolle spielte Jazz während des Kalten Krieges?

Ich sehe die Sequenz der beiden Weltkriege, die Verstaatlichung des Privateigentums durch den „Sozialismus“, später den „kalten Krieg“ und danach wieder die „Reprivatisierung“ als einen klar umrissenen historischen Zyklus. Jazzmusik wurde in Polen während des kalten Krieges offiziell verboten, aber auf eine fast magische Weise hatte der Jazz eine ziemlich gr

 

oße Bedeutung in den fünfziger Jahren. Ich vermute, dass Jazz insgeheim auch dazu diente, die Vorstellung zu generieren, dass alles, was aus Amerika kommt, fantastisch ist. Das Unternehmenskapital brauchte eine authentische gesellschaftliche Bewegung, um die Übernahme der Polnischen Wirtschaft voranzutreiben, deshalb wurde Polen damals zu einem Zentrum der Jazzwelt. Aber als Nebeneffekt bekamen wir ein beeindruckendes Werkzeug, um Spiritualität auszudrücken, denn Jazz selbst ist eine Sprache der Seele. Wir wurden damals von einer psychopathischen Regierung versklavt und der Jazz hat uns geholfen, zu überleben. Für uns war es eine Sprache der Freiheit und das Versprechen einer besseren Zukunft.

Wie würden Sie heute die Bedeutung von Jazz in Polen beschreiben?

Das Publikum für Jazz in Polen ist breitgefächert. Viele junge Leute kommen zu Jazzkonzerten. Die junge Generation versteht den Jazz, sie nimmt seine wunderbare Botschaft auf und unterstützt sie. Junge Musiker haben erstaunliche Fähigkeiten und das durchschnittliche Niveau der Jazzmusiker in Polen ist sehr hoch. In der kommunistischen Zeit bot der Jazz eine der wenigen Möglichkeit des spirituellen Ausdrucks und seine Botschaft verbreitete sich bei denen, die ihre Seele suchten. Ich glaube, auch deshalb ist der Jazz in Polen heute so stark. Er ist immer noch ein Weg für spirituelle Sucher.
Jazz wird immer eine Sprache der Liebe, ein Werkzeug der Verbindung und spirituellen Synchronisation sein. Musik funktioniert nur über Resonanz und Kooperation. Du kannst keine gute Musik spielen, wenn du nicht zuhörst und deine Partner auf der Bühne nicht akzeptierst. Musik ist eines der Werkzeuge, um die Menschheit zu retten.

Sommerton Festival im Schloss Diersford

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DUISBURG.   Wilfried Schaus-Sahm stellt das Programm für das Sommerton Festival im Schloss Diersford zusammen und erinnert an das Festival in Duisburg

Das Bedauern über den Verlust des alten Traumzeit-Festivals ist bei dessen treuen Fans nicht abgeebbt, seitdem die Stadt zwar weiter unter dem Erfolgsetikett „Traumzeit“ segelt, aber die damit einst verbundenen musikalischen Inhalte schuldig bleibt. Doch seit einigen Jahren gibt es ein Refugium für die Freunde der alten Traumzeit: das Sommerton Festival am Schloss Diersford bei Wesel.

Ein weißes Zelt am Rande eines Ackers, mit roten Plüschsesseln bestuhlt und draußen vor der Tür Heuballen und Lagerfeuerromantik – der Veranstaltungsort ist ähnlich schräg wie es das alte Hüttenwerk in Meiderich einst war. Auch in dieser Hinsicht atmet Sommerton den gleichen Geist. Und das hat seinen Grund. Denn Wilfried Schaus-Sahm, Vater der Traumzeit in Duisburg, zeichnet als künstlerischer Leiter und Mitbegründer für das Programm des Sommerton Festivals verantwortlich, das vom 31. August bis zum 2. September die fünfte Auflage erlebt.

Auftakt der „muziek biennale“

Inzwischen ist nicht nur die Liste der Sponsoren gewachsen, die den tragenden Sommerton-Verein unterstützen, sondern auch das Ansehen des Festivals. So wurde es in diesem Jahr auserkoren, die „muziek biennale niederrhein“ zu eröffnen. Was Schaus-Sahm zugegebenermaßen „schon ein wenig stolz macht“. Warum auch nicht, ist es doch eine Anerkennung seines Sachverstandes sowie seines Geschicks, musikalische Richtungen und Künstler zusammenzuführen, die auf den ersten Blick nicht immer zusammenpassen müssen. Dass das jährliche Biennale-Motto diesmal „Verboten“ heißt, schreckte ihn daher nicht.

„Der Jazz hat in seiner Geschichte immer wieder leidvolle Unterdrückung erfahren“, sagt Schaus-Sahm. „In Polen etwa war der Jazz ein Fenster zur Freiheit. Er war von der polnischen Musikvereinigung untersagt worden, weil er angeblich das Erbe Chopins beschädigt.“ Umso mehr freut sich Schaus-Sahm, dass er für das Sommerton Festival den polnischen Pianisten Leszek Mozdzer gewinnen konnte. „Es ist die Ironie der Geschichte, dass Mozdzer, einer der besten Chopin-Interpreten, heute Jazz spielt“, meint Schaus-Sahm.

Das Programm im Überblick

Beim Sommerton-Festival macht Mozdzer das am 31. August zusammen mit dem Motion Trio. Die drei Polen spielen Akkordeon, und das weit entfernt vom Quetschkommoden-Image, das dem Instrument anhaftet. Stattdessen loten sie dessen klangliche Möglichkeiten in jeglicher Hinsicht aus.

Zuvor (ab 18.30 Uhr) leiht das Festival sein Ohr einer ungewöhnlichen Jazz-Gegend: China. Der Pianist Luo Ning, Vertreter des Beijing-Jazz, bedient sich auch bei Latin und Funk. Das dürfte spannend werden. 

Den ersten Abend beendet Anouar Brahem, ein Virtuose auf der arabischen Laute Oud, die er in die Konzertsäle der Welt gebracht hat. Mit seinem Quartett stellt er sein Projekt „The Astounding Eyes of Rita“ vor. Es ist dem 2008 verstorbenen palästinensischen Dichter Mahmoud Darwisch gewidmet.

„Folklore, Bach, Coltrane – die Drei fügen alles zusammen, was ihnen irgendwie Spaß macht“, beschreibt Schaus-Sahm, was das Trio Biondini, Godard und Niggli ausmacht, das den zweiten Festivaltag (1. September, 18 Uhr) eröffnet. Besonders interessant ist dabei auch der Einsatz von Godards Serpent, einem mehrfach gebogenen Blasinstrument aus vergangenen Jahrhunderten).

Mit hypnotischen Klängen schließt sich der Auftritt der Geigerin und Sängerin Maarja Nuut an. Ihre Kompositionen fußen auf alten Geschichten und Märchen aus ihrer Heimat Estland.

Zum Abschluss bringt der Abend ein Wiedersehen mit Stefano Bollani, der bereits 2015 das Publikum begeistert hat. „Er verknüpft verschiedene Elemente und Stile mit irrlichterndem Humor“, verspricht Schaus-Sahm Überraschungen, die weder vor Zappa, noch Paolo Conte haltmachen.

Besonderes Highlights sind stets die Sonntagskonzerte (15 Uhr) in der Rokoko-Schlosskirche. Das dürfte diesmal auch der Fall sein. Rolf Lislevand, Professor für Laute und historische Aufführungspraxis an der Musikhochschule Trossingen, hat seine Bedenken gegen Festivals weggeschoben, nachdem er ein Bild vom Inneren des Gotteshauses gesehen hat. Der Rahmen schien ihm doch sehr passend für seine Musik. „Er ist Fachmann für spanische Renaissance- und Barockmusik. Aber er spielt sie so, dass man glaubt, die Pop-Musik sei eine Erfindung des Renaissance“, schwärmt Schaus-Sahm. 

Wer sich entschließt, mal bei diese Festival ein Ohr reinzuhalten, sollte einen Schutz gegen stechende Insekten nicht vergessen. Bei dieser Musikauswahl tanzen auch die Mücken und stärken sich in den Pausen wie die Besucher außerhalb des Zeltes.

Sommerton-Marmelade

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28.01.2018
 
Liebe Freundinnen und Freunde des Sommerton-Festivals,
 
Christel Sahm, die One-Woman-Marketing-Abteilung des Sommerton Festivals hat die Schlussphase der Produktion für das Festival 2018 eingeläutet.
Das weltweit einzigartige Erzeugnis und Alleinstellungsmerkmal des Sommerton-Festivals wird wiederum die Apfel-Berberitzen-Marmelade sein. Hinzugekommen ist die Kürbis-Weißwein Konfitüre. Das beim letzten Festival so beliebte Quitten-Gelee wird es leider nicht geben, weil der Baum nicht getragen hat.
 
Sommerton-MarmeladeSommerton-Marmelade-Herstellung-01Sommerton-Marmelade-Herstellung-02
 
Selbstverständlich kann man die hübschen Gläschen wieder passenderweise im ebenfalls handgemachten Sommerton-Einkaufnetz nach hause tragen.
 
Sommerton-Marmelade vorbestellen:
 
Wie schon im letzten Jahr besteht die Möglichkeit, sich per Mail an info@sommerton.de per Vorbestellung die ein oder andere leckere Sommerton-Konfitüre zu sichern, bevor sie ausverkauft ist.
 

Pressemitteilung zum Sommerton-Festival 2018

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Liebe Freundinnen und Freunde des Sommerton-Festivals,

allen Musik-Interessierten wünschen wir ein Neues Jahr voller begeisternder Klänge !

Wir freuen uns, dass dem Sommerton-Festival 2018 eine besondere Ehre zuteil wird, denn vom Fr 31. August – So 2. September 2018 wird die „MUZIEK BIENNALE NIEDERRHEIN“ mit ihrer Auftaktveranstaltung Gast des Sommerton-Festivals auf der niederrheinischen Schlossanlage Diersfordt in Wesel sein.

Mit dem dreitägigen Festivalauftakt unter dem Titel „Ein Fenster zur Freiheit – Musikkulturen dieser Welt“ werden wir Sie gemeinsam mit der „MUZIEK BIENNALE NIEDERRHEIN“ auf eine besondere musikalische Reise mitnehmen. Eine Reise zu Bekanntem und Bewährtem sowie erfrischend Neuem, das Gewohntes aufbrechen lässt und Horizonte erweitert.

Unser Festival präsentiert seit seiner Gründung Künstler, die sich die spannenden Verbindungen zwischen Jazz und Musikkulturen sowie allen alten und neuen Musikformen improvisatorisch zu eigen machen und wie selbstverständlich vermeintlich „verbotene“ Grenzüberschreitungen zwischen Jazz, Avantgarde und klassischer Musik praktizieren. Freuen Sie sich mit uns auf insgesamt sieben außergewöhnliche Konzerte mit Künstlern aus elf Nationen, bei denen errungene künstlerische Freiheit alle Ressentiments, ideologische oder musikalische Restriktionen lustvoll ad absurdum führt.

Das vollständige Programm wird auf unserer Pressekonferenz im März 2018 bekanntgegeben.

Bis dahin bieten wir traditionell den Frühbucher-Pass zum ermäßigten Preis von 68,00 Euro (plus jeweilige VVK-Gebühr) an. Er berechtigt zum Eintritt zu allen Konzerten am Freitag, 31. August und Samstag, 1. September außer zum abschließenden Konzert in der Schlosskirche am Festival-Sonntag.

Im Frühbucher-Pass enthalten ist das weltweit gefeierte Projekt „The Astounding Eyes of Rita“ des tunesischen Oud-Virtuosen Anouar Brahem.

 

Jetzt Online Frühbucher-Ticket sichern

Der Frühbucher-Pass ist außerdem an folgenden Sommerton-Vorverkaufsstellen erhältlich:

Telefonische Bestellung

Ingenieurbüro Patt:
Tel: 02855 – 96 34 10
Fax: 02855 – 96 34 34

Buchhandlung Korn in Wesel
Brückstraße 13, 46483 Wesel
Tel: 0281 – 2 18 76

Ticketshop Mattke in Wesel
Kreuzstr. 24, 46483 Wesel
Tel: 0281 – 2 88 87

Konzertkasse Lange in Duisburg
Kuhstr. 14, 47051 Duisburg
Tel: 0203 – 2 64 64 u. 0203 – 287045

„Weinzeit“ in Wesel
Großer Markt 2, 46483 Wesel
Tel. 0281 – 1643 604