Sommerton-Festival 2018

Sommerton-Festival 2018

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Month: August 2016

Interview mit Markus Stockhausen

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Liebe Sommerton-Freundinnen und Freunde,

die Vorbereitungen zum Sommerton-Festival gehen in den Endspurt und wir konferieren emsig mit Petrus, damit es auch rundum sommerlich wird.
Hier zur Einstimmung ein Interview, das in der Rheinischen Post erschien:
Interview mit Markus Stockhausen vor dem Auftritt beim Sommerton Festival
Der Trompeter, der die Zuhörer berühren will

Das Duo Landscapes – Stockhausen und Snétberger – spielt am Eröffnungstag des Sommerton-Festivals in Diersfordt.
Im Spannungsfeld zwischen Komposition und Improvisation bewegt sich Markus Stockhausen mit seiner Musik. Mit dem Gitarristen Ferenc Snétberger tritt er als Duo Landscapes beim Sommerton-Festival am Schloss Diersfordt am Freitag, 26. August, auf.
Als Trompetensolist, Improvisator und Komponist ist er im Jazz genauso zuhause wie in der zeitgenössischen und der klassischen Musik. Stockhausen zählt zu den vielseitigsten Musikern unserer Zeit. Er ist Sohn des Komponisten Karlheinz Stockhausen (1928 bis 2007), mit dem er oft konzertierte. Thomas Hesse sprach mit ihm.

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Haben Sie schon mal in Wesel oder in der Niederrhein-Gegend gespielt?
Markus Stockhausen Ja, ich gab bereits mehrmals Konzerte im Kloster Bentlage in Rheine, dann auch in Kleve und Bocholt. Die Besetzung Gitarre und Trompete ist außergewöhnlich.

Wie haben Sie und Ferenc Snétberger sich kennengelernt? Was verbindet Sie musikalisch?
Stockhausen Ferenc rief mich einfach eines Tages an, das war 1999. Er hatte von mir gehört. Dann besuchte er mich, und wir komponierten sofort drei Stücke gemeinsam für die CD „For My People“, die wir bereits am nächsten Tag aufnahmen. Das gelang so gut, dass wir fortan als Duo auftraten. Uns verbindet beide eine ähnliche Auffassung von Klangästhetik, Spielkultur, Jazzgefühl, Melancholie und Musizierlaune. Unsere weiteren CDs „Joyosa“ und „Streams“ sind schöne Zeugnisse davon.

Eine sicher oft gestellte, aber nötige Frage an den Sohn des Komponisten Karlheinz Stockhausen: Welchen Einfluss hatte Ihre Familie auf Ihren musikalischen Werdegang?
Stockhausen Das stimmt, diese Frage wurde mir oft gestellt. Ich bin glücklich, Sohn eines so besonderen Musikers zu sein. Ich lernte sehr viel von ihm. Meine intensive Zusammenarbeit mit ihm begann sofort nach der Schulzeit und währte 25 Jahre lang. Er komponierte viele Stücke für mich und ließ mich Dinge spüren und erkennen, die ich so nie wieder erlebt habe.

Sie sind ein muskalischer Grenzgänger und sprechen oft von „Intuitiver Musik“. Wie grenzen Sie diesen Begriff von der Jazz-Improvisation ab?
Stockhausen Mit Ferenc spiele ich keine Intuitive Musik, auch wenn unsere Improvisationen oft intuitiv inspiriert sind. Aber ich verwende diesen Begriff für eine ganz freie Musik, die komplett im Moment entsteht und keinerlei Absprachen oder stilistische Festlegung vorausplant.

Welche Rolle hat Spiritualität bei Ihrem musikalischen Schaffen?
Stockhausen Es ist ein Grundgefühl, das mein ganzes musikalisches Wirken durchzieht. Ich mag keine oberflächliche Musik spielen, die nur unterhalten oder beeindrucken will. Ich wünsche mir immer, dass die Zuhörer tiefer berührt werden, im Seelischen, so dass sie nach Hause gehen und noch lange die Musik und das Erlebnis in sich tragen.

Ihr Konzert in Diersfordt wird in einem Zelt stattfinden. Welche Rolle spielen der besonderer Raum und das Publikum für Ihren Auftritt?
Stockhausen Instinktiv passt man sich als Musiker den äußeren Gegebenheiten an. Manche sind der Musik zuträglich, in anderen Situationen gibt es störende Faktoren. Das weiß man vorher nicht so genau. Es liegt im Interesse des Veranstalters, für Musiker und Publikum die bestmöglichen Bedingungen für ein gelungenes Konzert herzustellen.

Liebe Sommerton Freundinnen und Freunde,
in diesem Zusammenhang sei uns nur kurz die Anmerkung gestattet, dass unser Zelt von innen einem Theatersaal nahe kommt und die Firma Höhnerbach in Bezug auf Sound und Gestaltung höchsten Ansprüchen genügen wird.

Richard Galliano

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Liebe Freundinnen und Freunde des Sommerton-Festivals,

„Wenn der französische Akkordeon-Meister Richard Galliano auf der Bühne steht, wirbeln seine Finger mit akrobatischer Leichtigkeit über die Tastatur, lassen das Instrument in Melancholie weinen oder vor Freude jubilieren.“

Mit diesen Worten kündigt die Elbphilharmonie, die sich demnächst zu den zehn bedeutendsten Häusern weltweit zählt, das Konzert des Zauberers auf dem Akkordeon im März 2017 an. Wir ersparen Ihnen den weiten Weg. Wir holen Galliano zu einem seiner gefeierten Soloauftritte in unsere Spielstätte am Diersfordter Schloss und schaffen ein intimes Erlebnis, das im Gegensatz zu den großen Konzerthäusern aus der räumlichen Nähe zwischen Künstler und Publikum seine Einzigartigkeit schöpft. Musiker wie Al di Meola, Enrico Rava oder Leszek Mozdzer, die in den Philharmonien beheimatet sind, entdeckten schon in den vergangenen Jahren diese besondere Sommerton-Atmosphäre im Dialog mit den Besuchern. Auch Michel Godard, der beim Sommerton-Festival 2013 mit seinem Serpent und dem Auftritt seines Ensembles in der kleinen Rokoko Kirche am Schloss Diersfordt die Zuschauer zutiefst bewegte, ist im kommenden Jahr für die Elbphilharmonie gebucht, ebenso wie der Pianist Gwilym Simcock, der beim Sommerton-Festival 2015 als Shooting Star die Zuhörer auf eine spannende Jazzreise entführte.

Zur Einstimmung auf den Festival-Samstag noch eine CD Empfehlung:

Zärtliche Quetschkommode – Auf seinem neuen Album präsentiert Richard Galliano Werke von Mozart

Am 17. Juni erschien im Hause Deutsche Grammophon ein außergewöhnliches Album mit Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart. Richard Galliano lässt die zeitlos schöne Musik auf dem Akkordeon in allen Farben des Regenbogens erstrahlen.

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© Alix Laveau / Universal Classics & Jazz France Richard Galliano

Das Akkordeon wird mit einem Augenzwinkern auch schon mal als Quetschkommode bezeichnet, ist jedoch ein ungeheuer vielseitiges Instrument und in vielen Stilrichtungen beheimatet: Tango, Jazz oder Volksmusik – der Akkordeon Virtuose versteht es, sich rhythmisch und harmonisch in viele musikalische Welten einzufühlen. Auf seinem dritten Album mit Werken aus dem klassischen Repertoire beweist Richard Galliano, dass auch die Musik aus der Feder von Wolfgang Amadeus Mozart hervorragend zu seinem Instrument passt.

Hier der Trailer zum Album:


Wie in den vergangenen Jahren, ist das Sonntags-Konzert in der Schlosskirche bereits ausverkauft !

Weitere Informationen und Tickets auf dieser Webseite.

Omer Klein Trio

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Liebe Freundinnen und Freunde des Sommerton-Festivals,

mit stehenden Ovationen wurde das Omer Klein Trio bei der JazzBaltica gefeiert. Wir freuen uns auf das Konzert mit der Band zum Abschluss des ersten Festivaltages am Freitag, 26. August.

Im Februar 2017 wird das neue Album des Omer Klein Trios erscheinen. Hierfür nutzen die Musiker den August und gehen mit neuen Songs ins Studio. Vielleicht wird man beim Sommerton-Festival schon einen kleinen Vorgeschmack bekommen.

Omer Klein beschreibt sein Werk wie folgt:

„Meine Arbeit an diesem Album ist anders als bei meinen bisherigen Veröffentlichungen. Diesmal schreibe ich Musik für eine Band, die noch nie so perfekt harmonierte und so eng beieinander war, wie heute. Es ist mein neues Trio mit Amir Bresler am Schlagzeug und Haggai Cohen-Milo am Bass.
Das Album wird wie eine Erzählung sein, wie ein Roman, ein Film oder ein Theaterstück. Die Songs sind tief miteinander verbunden. Sie verweisen auf einander mit verschiedenen musikalischen Möglichkeiten und sie sind – verzeihen Sie, wenn ich so hoch greife – von philosophischer Art.
Es wird auf dem Album viele Stimmungen geben – punkige und trotzige Stücken, profunde und melancholische, wild-ekstatische und verträumt-geheimnisvolle.
Wir freuen uns schon darauf, unsere unbändige Freude am Musizieren an jeden möglichen Ort auf diesem verrückten und schönen Planeten zu bringen, überall dort, wo die Leute uns zuhören wollen. „

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Hier ein Video vom Auftritt im Opernhaus von Nancy. (Ziv Ravitz – drums)

Weitere Informationen und Tickets auf dieser Webseite.