Sommerton-Festival 2018

Sommerton-Festival 2018

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Pressemitteilung Sommerton e.V.

Nach sieben hocherfolgreichen Jahren verkündet der Sommerton e.V. mit großem Bedauern das Ende seines Sommerton-Festival-Projektes.

Musiker von Weltrang fanden ihren Weg ins Festival-Zelt am Schloss Diersfordt und begeisterten Zuschauer aus dem Umkreis aber auch aus ganz Europa. Ein solch ambitioniertes Unterfangen mit steigenden Zuschauerzahlen und höchsten Anforderungen an die musikalische Qualität und auch das besondere Ambiente sowie Komfort und technische Perfektion vor Ort lassen sich langfristig nicht in ehrenamtlicher Arbeit einiger Weniger sicherstellen. Trotz der treuen, begeisterten Zuwendung unserer Sponsoren, die uns langfristige Unterstützung zugesagt haben, wie auch dem euphorischen Zuspruch der Besucher findet Sommerton nun leider mit der fulminanten Eröffnung der Muziek Biennale 2018 sein Ende. Es hat allen Beteiligten große Freude bereitet, dieses Kleinod an den Niederrhein zu bringen und zu zeigen, welches Füllhorn klanglichen Genusses Jazz und Weltmusik schenken können.

Allen Unterstützern möchte der Sommerton e.V. seinen Dank aussprechen, insbesondere Schlossherrin und Schlossherrn, die dem Festival ein liebevolles Zuhause bereitet haben, den vielen fleißigen Helfern, deren emsiger Einsatz das Gelingen garantierte und natürlich den großzügigen Sponsoren, ohne die es nie ein Sommerton-Festival gegeben hätte. Wir danken auch der Presse für ihre kundige und freundliche Begleitung sowie der Stadt Wesel für ihre Solidarität.

Ein besonders herzlicher Dank gilt den Sommerton-Besuchern, deren Begeisterung uns immer wieder beflügelte und deren konzentrierte Aufmerksamkeit die Musiker zu Höchstleistungen anspornte.

Die Sommerton-Homepage wird noch bis April einen Rückblick auf die musikalische Erfolgsgeschichte zeigen.

Mit freundlichen Grüßen,

Angelika Patt, Vorsitz Sommerton e.V.

SOMMERTON   2012 – 2018

Iiro Rantala, Gerardo Núnez, Renaud García Fons, Mohamad Reza Mortazavi, Dirk Raulf, Joachim Kühn Trio, Jacky Terrasson, Karim Baggili, Juan Carlos Caceres, Michel Godard Sextett, Stelios Petrakis, Efrén López, Bijan Chemirandi, José Luis Montón, Leszek Mozdzer, Zohar Fresco, Ian Shaw, Al Di Meola, Rhani Krija, Laijos Felix, Brasuyo Antal, Amira Medunjamin Trio, Bojan Z, Enrico Rava, Steffano Bollani, Gwilym Simcock, Catrin Finch, Seckou Keita, Maria Joao, Mario Langinha Quartett, John Surman, Michalis Kouloumis Quintett, Markus Stockhausen, Ferenc Snétberger, Omer Klein Trio, Rafael Cortés Trio, Mathias Eick Quintett, Richard Galliano, Jean-Louis Matinier, Marco Ambrosini, Vincent Peirani, Émile Parisien, KayhanKalhor, Erdal Erzincan, Dorantes, Noemi Waysfeld, Blik, Hakon Kornstad, Michael Wollny, Eric Schaefer, Ketil Bjornstad, Lou Ning Trio, Motion Trio, Anouar Brahem Quartett, Luciano Biondini, Lucas Niggli, Rolf Lislevand

 

THE END

 

zur Bildergallerie 2018

 

 

RP: Letztes Konzert beim Sommerton-Festival?

Von Guido Diesing

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Wie interessant und lebendig Lektionen in Musikgeschichte und Instrumentenkunde sein können, zeigte als willkommenes Extra neben der Musik das sonntägliche Abschlusskonzert des Sommerton-Festivals. Mit Rolf Lislevand war einer der weltweit führenden Lautenisten und Spezialisten für Alte Musik in der Diersfordter Schlosskirche zu Gast. Um das Publikum ins 16. und 17. Jahrhundert zu entführen, hatte er gleich drei klanglich unterschiedliche Mitglieder der Lauten- und Gitarrenfamilie mitgebracht.

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RP – Sommerton-Festival in Diersfordt begeistert

Von Guido Diesing

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Das Schlussfazit gab es gleich zu Beginn am Freitagabend. Janusz Wojtarowicz vom polnischen Motion Trio war von der Atmosphäre rund um das mit 600 Besuchern ausverkaufte Konzertzelt am Schloss so begeistert, dass er die Zuschauer regelrecht euphorisch begrüßte: „Ein tolles Publikum, ein großartiges Festival, wunderbare Musiker – was will man mehr?“ Recht hatte er.

Nachdem der chinesische Jazzpianist Luo Ning im Auftaktkonzert ein gefälliges, aber wenig denkwürdiges Deutschlanddebüt absolviert hatte, zeigte Wojtarowicz mit seinen beiden Mitstreitern den staunenden Zuschauern, wie vielfältig sich drei Akkordeons kombinieren lassen. Gastpianist Leszek Możdżer und eine Mischung aus Chopin, Jazz und Minimal Music, publikumsträchtig inszeniert, machten den Auftritt zum ersten Höhepunkt des Festivals. Im perkussiven Finale steigerten sich die vier Polen auf ihren Instrumenten trommelnd in stampfende Techno-Rhythmen – und das ohne jeden Beat aus der Maschine. Es war fast ein Sinnbild für ein Festival, das seinen besonderen Charme aus dem liebevoll Handgemachten zieht. Die ehrenamtlichen Mitglieder und Helfer des Sommerton-Vereins, denen Bürgermeisterin Ulrike Westkamp in ihrer kurzen Ansprache für ihren Einsatz dankte, schafften wieder eine Atmosphäre, in der sich Zuschauer und Musiker einfach wohlfühlen und besondere musikalische Momente entstehen können.

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